
Pilz-Risotto mit Trüffelöl
Cremiges Risotto mit Waldpilzen und aromatischem Trüffelöl
Das perfekte Risotto braucht Zeit, Geduld und das richtige Rühren. Dieses Pilz-Risotto mit Porcini und Champignons ist ein Fest für alle Umami-Liebhaber — verfeinert mit einem Spritzer Trüffelöl.
Zubereitung
- 1
Pilze vorbereiten
15 Min.Getrocknete Porcini in 200 ml heißem Wasser 20 Minuten einweichen. Das Einweichwasser durch ein feines Sieb in die heiße Brühe geben — so geht kein Geschmack verloren. Frische Pilze in Scheiben schneiden und in Butter mit Thymian kräftig anbraten, bis sie goldbraun sind. Beiseite stellen.
Pilze nie mit Wasser waschen — sie saugen sich voll. Mit einem feuchten Tuch abreiben.
- 2
Soffritto und Reis
5 Min.Olivenöl in einem Weitling oder schweren Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Schalotte glasig dünsten, Knoblauch kurz mitbraten. Den Risottoreis zugeben und 2 Minuten "tostieren" — die Körner sollen leicht durchscheinend werden und nussig duften. Mit Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
- 3
Risotto rühren
20 Min.Heiße Brühe kellenweise zugeben — immer erst die nächste Kelle zugeben, wenn die vorherige fast vollständig aufgesogen ist. Dabei kontinuierlich rühren. Das Rühren löst die Stärke aus dem Reis — sie bindet die cremige Soße. Nach 18–20 Minuten sollte der Reis al dente sein: weich außen, mit minimalem Biss innen.
Die Brühe muss immer heiß sein — kalte Brühe stoppt den Garprozess.
- 4
Mantecare — Das Cremig-Rühren
3 Min.Herd ausschalten. Kalte Butterwürfel und Parmesan in das Risotto rühren und 2 Minuten kräftig schlagen, bis eine samtige Emulsion entsteht. Diese Technik heißt Mantecare und ist das Geheimnis des cremigen Risottos. Die einzige Konsistenz ist "all'onda" — fließend wie eine Welle.
Das Risotto soll fließen — kein trockener Kloß. Notfalls noch etwas Brühe zugeben.
- 5
Vollenden und Servieren
3 Min.Die gebratenen Pilze unter das Risotto heben. Auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit Trüffelöl beträufeln, Petersilie bestreuen und Parmesan darüberreiben. Sofort servieren — Risotto wartet nicht.
Profi-Tipps
- Niemals den Deckel aufsetzen — das Risotto muss atmen.
- Carnaroli-Reis ist cremiger als Arborio und verzeiht mehr beim Garen.
- Das Risotto sollte sich auf dem Teller von alleine ausbreiten — "all'onda".
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Kochtechniken
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Arborio, Carnaroli oder Vialone Nano. Diese Reissorten sind stärkereich und geben beim Kochen die nötige Stärke ab, die das Risotto cremig macht.
Kalte Brühe stoppt den Kochprozess und verlängert die Garzeit. Warme Brühe wird gleichmäßig aufgenommen, sodass die Reiskörner gleichmäßig garen.
Das ist der letzte Schritt beim Risotto: kalte Butterwürfel und geriebener Parmesan werden energisch eingerührt, um die typisch cremig-samtige Konsistenz zu erzeugen.