
Butter Chicken mit Naan
Zartes Tandoori-Hähnchen in cremiger Tomaten-Butter-Sauce
Butter Chicken, im Original Murgh Makhani, ist eines der beliebtesten indischen Gerichte weltweit. Das Hähnchen wird in Joghurt und Gewürzen mariniert, scharf angebraten und anschließend in einer samtigen Sauce aus Tomaten, Butter und Sahne geschmort. Sanft gewürzt, leicht süßlich und wunderbar cremig – ideal mit frischem Naan oder Basmatireis.
Zubereitung
- 1
Hähnchen marinieren
Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und mit allen Marinadenzutaten vermengen. Mindestens 30 Minuten, besser 4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Je länger die Marinade einwirkt, desto zarter und aromatischer wird das Fleisch.
- 2
Hähnchen anbraten
Das Öl in einer großen Pfanne stark erhitzen und das Hähnchen portionsweise 3–4 Minuten rundum anbraten, bis es leichte Röstflecken bekommt. Beiseitestellen.
Das Fleisch muss noch nicht durchgegart sein, es gart später in der Sauce fertig.
- 3
Basis ansetzen
In derselben Pfanne die Butter schmelzen, Zwiebel 8 Minuten glasig dünsten. Tomatenmark und Gewürze 1 Minute mitrösten.
Die Röstaromen vom Boden der Pfanne geben der Sauce Tiefe.
- 4
Sauce köcheln
Passierte Tomaten zugeben und 15 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Mit dem Stabmixer fein pürieren.
Für eine besonders samtige Textur die Sauce zusätzlich durch ein Sieb streichen.
- 5
Zusammenführen
Hähnchen und ausgetretenen Saft zurück in die Sauce geben, Sahne und Kasuri Methi zugeben und 10 Minuten sanft köcheln. Mit Zucker und Salz abschmecken.
Nach der Sahne nicht mehr stark kochen lassen, damit sie nicht gerinnt.
- 6
Anrichten
Butter Chicken mit einem Schuss Sahne und frischem Koriander garnieren. Mit warmem Naan servieren.
Naan kurz in einer heißen Pfanne mit etwas Butter aufwärmen.
Profi-Tipps
- Hähnchenschenkel bleiben deutlich saftiger als Brust, weil sie länger köcheln können.
- Kasuri Methi verleiht das typische Restaurant-Aroma – zwischen den Händen zerreiben, bevor es in die Sauce kommt.
- Für eine leichtere Variante die Sahne zur Hälfte durch Kokosmilch oder Joghurt ersetzen.
- Die Sauce lässt sich gut einfrieren, das Hähnchen wird beim Aufwärmen aber etwas fester.
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Nein, das Gericht ist mild und cremig. Wer es schärfer mag, gibt Chilipulver oder eine gehackte grüne Chilischote hinzu.
Ja, die Sauce gelingt auch ohne. Das Aroma ist dann etwas weniger authentisch; eine Prise Currypulver kann es teilweise ausgleichen.
Ja. Die Sauce schmeckt am nächsten Tag oft noch besser. Schonend auf dem Herd erwärmen und bei Bedarf mit etwas Wasser lockern.
Naan, Basmatireis, Jeera-Reis oder ein frischer Gurken-Raita passen perfekt dazu.
Das geht, die Brust wird jedoch schneller trocken. Kürzer anbraten und nur 5–7 Minuten in der Sauce garen.