
Spaghetti Aglio e Olio
Fünf Zutaten, zwanzig Minuten — das ehrlichste Pasta-Rezept Italiens
Spaghetti Aglio e Olio aus Neapel beweist, dass Einfachheit die höchste Kochkunst ist. Knoblauch, Olivenöl, Peperoncino und Pasta-Kochwasser — mehr braucht es nicht für diesen Klassiker.
Zubereitung
- 1
Pasta kochen
10 Min.Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Spaghetti 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen — sie garen in der Pfanne nach. Vor dem Abgießen 200 ml Kochwasser abschöpfen.
- 2
Knoblauch goldgelb braten
4 Min.Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauchscheiben einlegen und geduldig goldgelb ziehen lassen — 3–4 Minuten. Nicht bräunen lassen, sonst wird er bitter. Peperoncino hinzufügen.
Mittlere Hitze ist Pflicht. Verbrannter Knoblauch ruiniert das ganze Gericht.
- 3
Emulgieren
2 Min.Abgetropfte Pasta direkt in die Pfanne mit dem Öl geben. Etwas Kochwasser angießen und bei starker Hitze unter ständigem Schwenken eine cremige Emulsion erzeugen. Das Kochwasser verbindet Öl und Pasta zu einer seidigen Soße.
- 4
Fertigstellen
Vom Herd nehmen, Petersilie einarbeiten. Sofort auf vorgewärmten Tellern servieren. Bei Bedarf mit etwas Pecorino bestreuen (nicht ganz traditionell, aber köstlich).
Profi-Tipps
- Das Kochwasser ist die geheime Soße — nie weggießen.
- Pasta immer al dente kochen — in der Pfanne gart sie nach.
- Olivenöl darf warm, aber nie heiß sein wenn der Knoblauch reinkommt.
Rezept bewerten
Wie hat Ihnen dieses Rezept gefallen?
Nährwertangaben(pro Portion)
Kochtechniken
Schlagworte
Häufige Fragen zu diesem Rezept
Das salzhaltige, stärkehaltige Kochwasser emulgiert das Olivenöl und bindet es an die Pasta. Ohne es trennt sich das Öl und die Pasta bleibt trocken. Es ist die einzige "Soße" des Gerichts.
Nein — Aglio e Olio lebt von frischem Knoblauch. Pulver hat ein völlig anderes Aroma und kann die Emulsion nicht gleich erzeugen. Frischer Knoblauch ist hier nicht ersetzbar.
Spaghetti sind traditionell. Linguine oder Spaghetti alla chitarra funktionieren ebenfalls. Wichtig ist Bronze-gezogene Pasta mit rauer Oberfläche, die die Soße besser aufnimmt.